Ablauf Behandlung

Mit ESE geht man sehr direkt an die Ursachen der Blockaden -nämlich die Muskulatur (musculi multifidii) rund um die Gelenke der Wirbelsäule. Dabei wird direkt mit einer Kombination aus

 

  • energetischer und craniosacraler Osteopathie,
  • Arbeit an Akupunkturpunkten,
  • Farbtherapie,
  • Energiemedizin,
  • Faszienlockerung und
  • Physiotherapie

auf die Information der Muskeln eingewirkt. Das Pferd reagiert intensiv z.B. mit Gähnen.

 

Während der Behandlung der Wirbelsäule arbeitet man sehr intensiv an der tiefen Muskulatur, die die Wirbel miteinander verbindet. D.h. es ist ein anderer Ansatz als in der klassischen Osteopathie - dort wird am Wirbel gearbeitet und die Muskulatur lockert sich danach. Mit ESE arbeitet man an der Information, die die Muskulatur gespeichert hat. Diese Information wird so verändert, dass die Zwischenwirbelmuskulatur den Wirbel wieder in seine ursprüngliche Position bringt. Meist ist damit verbunden, dass die Wirbelsäule sich nach oben entspannt. Im Extremfall lösen sich Kissings Spines.

 

Ziel von ESE ist es, die Beweglichkeit der Wirbelsäule deutlich zu verbessern. Damit werden alle Funktionen im Körper verbessert und das gute Reiten unterstützt. ESE wirkt daher nicht nur auf massiven Blockaden sondern die gesamten Wirbelsäule.

 

Starke Verspannungen der oberflächlichen Muskulatur werden begleitend mit

  • Matrix- Rhythmus- Therapie bearbeitet. (Mehr dazu: http://www.welt.de/gesundheit/medizin-ratgeber/article111874984/Matrix-Rhythmus-Therapie.html)
  • Magnetfeldtherapie
  • oder Faszienlockerung unterstützt.

Was also nach außen etwas aussieht wie eine unspektakuläre Methode (ich sage immer "wie Micki Maus") durch das rote und grüne Licht, ist die intensive Arbeit an der Muskulatur des Pferdes. Kauen zeigt das Lösen der Blockaden an - häufig kommt es zum intensiven Gähnen, was das Lösen von tiefen Blockaden zeigt. Das Abschnauben, Schütteln des Kopfes, Arbeit mit der Zunge etc können die Reaktionen des Pferdes ebenso anzeigen.

 

Ergebnisse sind in der Behandlung zu sehen und beim Reiten zu fühlen.

 

Während der Behandlung erzählt der Körper des Pferdes eine Art Geschichte, die ein ganzheitliches Bild entstehen lassen. Begleitend werden dann wichtige Einflussfaktoren wie Sattel, Hufstellung und- bearbeitung, Fütterung, Haltung und Stoffwechsel begutachtet und Verbesserungspotenziale identifiziert. Aber auch die Reitweise und der eigene Reitersitz können Ansatzpunkte sein.

 

In der ersten Behandlung löst sich oft die Starre im Körpersystem, die sich oft über Jahre aufgebaut hat.

 

 

Dauer ca 1,5-2 Stunden

 

Kosten 100 EUR pauschal innerhalb 25 km oder in einer Tour eingebunden

Nach der Behandlung

Aus der Erfahrung gibt es Möglichkeiten, die Wirksamkeit der Behandlung zu verbessern. Es ist nach der ESE- Behandlung sehr gut, das Pferd zu bewegen und locker weiter zu reiten. Je feiner und lockerer geritten wird, umso größer ist die Wirkung der Behandlung. In der Behandlung bespreche ich immer die weitere Reitweise und Lektionen, die der Gymnastizierung des Pferdes nun gut tun. Dabei nehme ich Bezug auf den aktuellen Stand und Möglichkeiten, die der Besitzer realisieren kann.

 

Durch die erweiterten Bewegungsmöglichkeiten kann es sein, dass das Pferd nach einigen Tagen Muskelkater bekommt. Das Arbeitspensum sollte angepasst werden - weniger ist manchmal mehr, um diesen Punkt zu vermeiden. Sind sehr deutliche Verspannungen mit der MaRhyThe gelöst worden, kann das Pferd 1-2 Tage etwas müde erscheinen.

 

Begleitend kann der Besitzer selbst einige Lockerungsübungen machen, die ich in der Behandlung zeige. Begeistert bin ich auch von den TTouches z.B. aus der DVD Weltall- Story von Linda Tellington, die die Faszien lösen helfen und so zur Lockerung des Pferdes beitragen.

Ebenso ist die "Arbeit auf dem Zirkel" von Hans- Jürgen Neuhauser ein anspruchsvolles Faszientraining, dass sehr gut hilft das Pferd zu lockern und die Rückemuskulatur zu erarbeiten.

 

Zudem können spezielle Schüssler Salze oder andere naturbelassende Ergänzungsfuttermittel helfen, die auf das jeweilige Pferd abzustimmen sind.

 

Weiterhin gibt es ein paar kleine Tricks, die Leistungsfähigkeit des Pferdes auch im Turniersport artgerecht zu erhöhen.