MaRhyThe - die Matrix Rhythmus Therapie

Diese Therapieform lernte ich zuerst selbst schätzen. Aufgrund der langjährigen Aktivität als Handballer hatte ich beim Reiten immer das Gefühl mein rechtes Bein nicht nahegenug an den Pferdekörper zu bekommen. Durch die verpannte Wade war ein effektives Treiben einfach nicht möglich. Erst durch den Einsatz der Matrix- Rhythmus- Therapie konnte die Verspannung nach Jahren gelöst werden. Am nächsten Tag hatte ich das Gefühl jede einzelne Muskelfaser dort selbst zu spüren. Wie kleine "Stromschläge" entlang der Faser waren zu spüren und die Verspannungen lösten sich. Heute bin ich in den Sitzungen immer wieder erstaunt, wie scheinbar mühelos Muskelverhärtungen gelöst werden. Verhärtungen, die teilweise kaum auszuhaltende Schmerzen verursachen können.

 

Was ist die Idee der MaRhyThe? Solange unsere Körperzellen gesund sind, schwingen sie in einem Rhythmus von 8-12 Mal pro sec. Dabei ist die rhythmisch schwingende Skelettmuskulatur der Taktgeber der Mikrozirkulation des Körpers und verantwortlich für Entsorgung der Stoffwechsel-Endprodukte des Bindegewebsraumes.

 

Bei Störungen dieser Schwingung z.B. durch Muskelverspannung, kommt es zu Stauungen in der Zellumgebung- der sogenannten Matrix. Die betroffenen Regionen werden dann nicht mehr ausreichend versorgt und Stoffwechselrückstände können nicht mehr  entsorgt werden. Der Anfang eines Kreislaufes, der sich alleine nicht mehr reguliert und zunehmend potenziert. 

 

Mit der Matrix-Rhythmus-Therapie wird von außen mit einem Resonator auf die Muskelregion, seine ursprüngliche Zell-Schwingung und die Stoffwechselprozesse eingewirkt. Asymetrische Gewebsdrücke regen die Eigenschwingung der Zelle und Nervenrezeptoren an. Die Stoffwechselprozesse der Körperregion normalisiert sich.

 

Die Therapie wird präventiv oder zur Rehabilitation eingesetzt bei:

  • Muskelproblemen und Verspannungen
  • Sehnen-und Bänderverletzungen
  • Narben

Da Sehne und Muskel immer eine Funktionseinheit bilden, ist der beste Schutz der Sehne der dazugehörige Muskel, der entspannt ist. Ist der Muskel verkürzt, dann tritt ein permanenter Zug auf die Sehne auf. Zudem ist der verspannte Muskel deutlich weniger leistungsfähig und schmerzt das Pferd.

 

 

Referenz einer Kundin: Bereits während der Behandlung spürte man, dass der Tonus der Muskulatur reguliert wurde. Am nächsten Tag merkte man die Reaktionen der Behandlung durch ein verbessertes Bewegungsausmaß der HWS und des Schultergürtels. Man konnte ganz bewusst im wahrsten Sinne des Wortes "die Schultern hängen lassen". Ganz erstaunlich ist auch, dass nach Tagen, die Muskulatur und das Gewebe immer noch weich ist und die Bewegungen leichter fallen!

 

Aus einem Interview mit Dr. Randoll

Quelle: https://www.marhythe-systems.de/de/forschung-und-fortbildung/interview-mit-dr-randoll/

Dr. Randoll  "Vorausschicken möchte ich die Sichtweise aus dem Blickwinkel der Wissenschaft des Synchronismus. Diese betrachtet biologische Systeme als harmonisch bzw. kohärent schwingende Systeme. Kohärente Rhythmen wie beispielsweise der Herzrhythmus oder die Hirnrhythmik oder Muskelrhythmik wirken dabei auf allen hierarchischen Ebenen von mikroskopisch kleinen, bis zu Makroskopischen Prozessen und Strukturen wie Taktgeber. Im Körper sind die taktgebenden Rhythmen an die gerichteten Bewegungen der Flüssigkeiten gekoppelt, die wie das Nährmedium in einer Zellkultur die einzelnen Körperzellen umspülen. Man muss sich das so vorstellen, dass die Zellen im Körper umspült werden, wie die Fische im Wasser und als einzelne Oszillatoren kooperierend den für uns sichtbaren Rhythmus aufbauen.

Fehlt der Wasseraustausch, leiden die Fische zusehends, weil die Ver- und Entsorgung nicht mehr stimmt. Die ganze „Logistik“ gerät in Unordnung und alles „vermüllt“. In Konsequenz führen anhaltende Fehlrhythmen zwangsläufig zu einer Verschlechterung der Qualität dieses, die Zellen umgebenden Milieus – genannt extrazelluläre Matrix. Über kompensations- und Dekompensationsmechanismen entgleist das System zusehends. Ähnlich einer „Materialermüdung” bringen Zellen immer weniger Leistung und es kommt über die Mikroprozessentgleisung zu negativ sich auswirkenden Gewebsumbauten (Symptombildungen). Diese Prozesse äußern sich konkret in Schmerzen, Verhärtungen, Muskelverkürzungen, Fascien-(Sehnenverklebungen), Verkrampfungen, Verlust an Elastizität und Koordination, beginnend auf zellulärer Mikroebene."

Ein paar Videos für Interessierte